Fotobücher für Sternenkindeltern

In den letzten Wochen habe ich nach unserem Urlaub intensiv an den Bildern für meine lieben Sternenkinderfamilien gearbeitet.

 

Gestern durfte ich dann endlich die wunderschönen Erinnerungsbücher von Saal-Digital zu Hause in Empfang nehmen.

Zu jedem Sternenkindbuch gehört für mich eine stabile und edle weiße Geschenkverpackung, die diese unsagbar wichtigen Erinnerungen schützt genau so dazu, wie die Sternenkinderfoto-CD auf der alle diese wichtigen Bilder für die Eltern noch einmal zur freien Verfügung drauf sind.

 

Auf dem Bild seht ihr nur zwei von den drei aktuellen Fotobüchern, da eins bereits mit der Post auf der Reise zu den Sternenkindereltern ist.

 

Immer wieder stecken hinter diesen Bildern unendliche Liebe, endloser Schmerz und bewegende Momente.

Immer wieder, wenn ich mir diese Bilder ansehe, kann ich diese tiefen Gefühle selbst kaum fassen, bin mir aber darüber im klaren wie wichtig diese ersten und letzten Bilder der kleinen Sternenkinder sind.

 

Jedes Buch ist so einmalig und so einzigartig wie das Sternenkind, dessen erste und letzte Bilder in ihm ein kleines zu Hause finden um seine Geschichte, sein Ankommen und seinen Abschied zu erzählen.

Jedes Fotobuch ist ein bedingungsloses Geschenk an die verwaisten Eltern und deren Angehörige.

Für Sternenkindeltern ist dieses Buch ein echter Schatz, den man mit keinem Geld der Welt bezahlen kann.

Wie immer stecken auch hinter diese  Büchern tragische, wahre Geschichten die sich in ihrer graumsamkeit kein Mensch so recht erdenken kann.


"Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar." 


Eins der Kinder litt unter dem Ulrich-Turner-Syndrom und mzsste leider schon in der zwanzigsten Schwangerschaftswoche seine liebenden Eltern verlassen.

Ich kann nur tiefe Bewunderung für diese Eltern empfinden, für ihren Umgang mit diesem schweren Schicksalsschlag. Ein munterer kleiner Junge, ihr erstgeborener Sohn hilft ihnen ein Stück weit durch den schweren Alltag nach diesem Abschied.

Bei Ihnen hatte ich meinen allerersten Nachteinsatz, als das kleine Mädchen geboren wurde. 

Die Eltern waren unendlich tapfer und wir haben würdevolle Momente gestalten können um diesen kleinen Menschen willkommen zu heißen im Abschied vom Leben, das kleine Leben zu würdigen und die Schönheit in der Unvollkommenheit zu sehen.

Such für mich war dieser Sternenkindereinsatz eine ganz versonders wichtige Erfahrung.


Manchmal, da denkt man, es ist fast geschafft und nun kann nichts mehr schief gehen und dann kommt das Schicksal und schlägt mit voller Wucht zu. Wenn sich die Plazenta frühzeitig löst geht es um Leben und Tod für Mutter und Kind. Das schwächere Leben verliert dabei oft, so auch hier ein kleines Mädchen in der 28. Schwangerschaftswoche. Ich bin trotz allem unendlich froh, dass die Mama gerettet werden konnte.

Mein Einsatz im Krsnkenhaus hat mir viel abverlangt. Eine große Schwester und einige Verwandte waren dabei beim Abschied von diesem kleinen Engel.

Eine sehr tiefe, fast greifbare Stille erfüllte den Raum, Bedrückung aber auch Mut waren zu spüren. Mut, diesen Moment zu nutzen um wichtige Erinnerungen zu schaffen, auch wenn es allen Beteiligten sehr viel Kraft abverlangte.


Und ebenso unvorhergesehen kommt der Tod, leise und ohne Vorandeutung, wenn die Mutter das Kind eines Tages nicht mehr spürt, kein Herzchen mehr schlägt.

Wenn der Ultraschall keine Bewegungen mehr zeigt und keine Herztöne findet. Einfach so, von jetzt auf gleich. Ein kleines Leben, das still endet, bevor es richtig beginnen konnte in der 39. Schwangerschaftswoche.

Wenn dieses Kind dann auch noch das allererste ersehnte Wunder ist, auf das sich die Eltern gefreut haben brechen gleich noch mehr Welten zusammen.

Man kann nicht erahnen oder nachfühlen, was in diesen schwer verletzten Menschen vorgehen muss, wenn sie um ihr kleines Sternenkind trauern.

All diese Sternenkinder und ihre Eltern haben es verdient gesehen und aufgefangen zu werden. 

 

Die Trauer ist nicht vorbei, wenn das Kind beerdigt ist, sie ist auch nicht vorbei, wenn das Sternenkind seinen ersten Genurtstag im Sternenkinderhimmel feiert.

Diese Trauer endet nie. Sie wird nur mit der Zeit immer etwas schwächer und weniger schmerzhaft. Ein Stück der Trauer wandelt sich in unendliche Liebe und ein ewiges Gedenken. Sternenkindeltern vergessen ihre Sternenkinder nie. 

Deshalb sollte niemand fragen, ob wieder alles in Ordnung ist. Diese Ordnung gibt es nicht mehr, wenn ein Lind stirbt, ganz egal in welchem Alter.

Es gibt nur die Trauer um dieses geliebte Kind und die Hoffung auf Verständnis aus dieser Welt außerhalb der Hülle der Ohnmacht und Menschen die diese Eltern auffangen und ein Stück weit tragen, bis sie wieder selbst gehen können.

 

Vielen Dank an alle Sternenkindeltern für das Vertrauen in uns und unsere ehrenamtliche Arbeit.

 

Weitere Informationen rund um die ehrenamtliche Sternenkinderfotografie findest du auf www.dein-sternenkind.eu